Meeting-Protokolle für Infomaniak kMeet

    Du hast dich für kMeet entschieden, weil die Gespräche auf Schweizer Servern laufen sollen. Beim Protokoll stehst du damit vor einem Problem, das die Plattform nicht verursacht hat: Die verbreiteten KI-Notetaker sind auf Google Meet, Microsoft Teams und Zoom ausgerichtet. kMeet führt keiner von ihnen auf.

    Gespräch vereinbaren

    Der Bot, der in kMeet beitritt

    Mein Notetaker tritt kMeet-Sitzungen über den normalen Meeting-Link bei. Er zeichnet auf und transkribiert, und zwar auf dem Server, der dir gehört oder den du kündigen kannst, ohne dass Kopien zurückbleiben. Das Transkript geht danach in eine Automatisierungsschicht auf derselben Infrastruktur. Erst dort entsteht die Zusammenfassung, und erst dort entscheidest du, welches Sprachmodell sie schreibt.

    So läuft es ab

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      Du legst das Meeting wie gewohnt in kMeet an.

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      Der Meeting-Link geht an den Bot, entweder von Hand oder automatisch über den Kalender.

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      Der Bot tritt bei und meldet beim Beitritt, was aufgezeichnet wird, wo es liegt und wie lange es bleibt. Widerspricht jemand, stoppt er.

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      Nach dem Termin liegt die Zusammenfassung dort, wo du sie haben willst: Ablage, Aufgabenliste, CRM.

    kMeet kann selbst aufzeichnen und zusammenfassen

    kMeet bringt eine eigene Aufnahme mit. Sie läuft auf den Servern von Infomaniak, landet als Video in deinem kDrive und dauert höchstens drei Stunden. Mit einem kostenpflichtigen kDrive schreibt Euria, die KI von Infomaniak, daraus zusätzlich eine Zusammenfassung. Für die Aufnahme braucht es ein Infomaniak-Konto, und bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geht sie nicht.

    Wenn dir das genügt, brauchst du meinen Bot nicht. Der Unterschied liegt darin, wo die Daten liegen und wer entscheidet. Bei der eingebauten Funktion liegen Aufnahme und Zusammenfassung bei Infomaniak, und Infomaniak wählt das Sprachmodell. Mit meinem Setup liegen Aufzeichnung und Transkript auf deinem Server, du wählst das Modell, und die Zusammenfassung geht direkt weiter in Ablage, Aufgabenliste oder CRM.

    Ist der Warteraum aktiv, muss jemand aufmachen

    kMeet kann Teilnehmer in einen Warteraum stellen. Der Bot ist dann ein externer Gast wie jeder andere und wartet, bis ihn jemand hereinlässt. Das ist kein Umweg, sondern genau die Kontrolle, für die der Warteraum da ist.

    Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schliesst den Bot aus

    kMeet verschlüsselt Meetings standardmässig und bietet zusätzlich eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die du beim Erstellen des Meetings aktivieren kannst. Ist sie aktiv, kann niemand ohne den Schlüssel den Inhalt lesen – auch mein Notetaker nicht.

    Das ist die richtige Reihenfolge und kein Mangel. Sitzungen, die protokolliert werden sollen, laufen ohne. Sitzungen, die niemand ausserhalb des Raums je lesen soll, laufen mit und werden nicht protokolliert. Diese Entscheidung triffst du pro Meeting, nicht ein für alle Mal.

    Was du dafür brauchst

    Einen Server in Europa oder in der Schweiz bei einem Anbieter ohne US-Muttergesellschaft, entweder deinen eigenen oder einen bei deinem bestehenden Hoster. Darauf läuft das Setup. Kein Abo, keine Lizenz, keine Bindung an mich: Die eingesetzte Software ist Open Source, ich verdiene an meiner Zeit.

    Aufzeichnen darfst du nur mit Wissen aller Beteiligten

    Vor Beginn informieren, wofür aufgezeichnet wird, wo die Aufnahme liegt und wie lange sie bleibt. Die Stimme gilt als besonders schützenswertes Personendatum, und das heimliche Aufzeichnen eines nicht öffentlichen Gesprächs ist in der Schweiz zusätzlich strafrechtlich relevant. Den Rahmen beschreibe ich, beurteilen muss ihn deine Rechtsberatung. Die Ansage beim Beitritt übernimmt der Bot.