Ich richte Unternehmen KI-Werkzeuge ein, die auf eigener Infrastruktur in Europa oder in der Schweiz laufen. Kein SaaS-Abo, kein Zugriff nach US-Recht auf den Betrieb. Und bei jedem Schritt, der ein Sprachmodell braucht, entscheidest du, wohin die Daten gehen.
Gespräch vereinbarenEin Notetaker sitzt im Meeting und schreibt mit. Praktisch, bis jemand fragt, wohin die Aufzeichnung geht. Bei den üblichen Anbietern liegt das Gespräch danach auf Servern eines Unternehmens, mit dem du keinen Vertrag über den Inhalt geschlossen hast. Je nach Sitz des Anbieters greift US-Recht auf Daten zu, die physisch in Europa liegen.
Für ein Standup ist das verkraftbar. Für Verwaltungsratssitzungen, Personalgespräche, Kundenprojekte und Verhandlungen nicht.
Der Bot tritt Google-Meet-, Teams-, kMeet- und Hostpoint-Meet-Sitzungen selbständig bei, zeichnet auf und transkribiert. Aufzeichnung und Transkription laufen auf dem Server, der dir gehört oder den du kündigen kannst, ohne dass Kopien zurückbleiben.
Das Transkript geht danach nicht direkt an ein Sprachmodell, sondern in eine Automatisierungsschicht auf derselben Infrastruktur. Erst dort entsteht die Zusammenfassung – und erst dort fällt der Entscheid, welches Modell sie schreibt. Ein lokales Modell braucht Hardware und lässt nichts nach draussen. Eine kommerzielle API braucht keine Hardware, erhält dafür das Transkript. Der Wechsel zwischen beidem ist eine Konfiguration, keine Migration.
Wer aus Datenschutzgründen von Teams oder Zoom auf eine Schweizer Plattform gewechselt ist, steht beim Protokoll wieder am Anfang. Die bekannten Notetaker-Dienste sind auf Google Meet, Microsoft Teams und Zoom ausgerichtet. kMeet und Hostpoint Meet führt keiner von ihnen auf. Der Wechsel auf einen Schweizer Anbieter kostet damit genau die Funktion, wegen der man den Notetaker überhaupt wollte.
Mein Bot tritt neu auch Infomaniak kMeet und Hostpoint Meet bei. Beide laufen auf Schweizer Servern, und beide sind offen genug, dass sich ein Teilnehmer von aussen sauber anbinden lässt. Kein proprietäres Bot-SDK, kein Partnerprogramm, in das man erst aufgenommen werden muss.
Damit bleibt die Kette durchgehend in Europa: Das Meeting läuft bei einem Schweizer Anbieter, Aufzeichnung und Transkription auf deinem eigenen Server. Kein weiterer Dritter im Datenpfad, ausser du entscheidest dich bewusst dafür, die Zusammenfassung über eine kommerzielle API schreiben zu lassen.
Eine Einschränkung nenne ich gleich hier: Aktivierst du in kMeet die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, kann mein Bot nicht mitschreiben. Das ist kein Mangel der Anbindung, sondern der Zweck der Verschlüsselung. Für Sitzungen, die protokolliert werden sollen, bleibt sie aus, für die anderen bleibt sie an.
Der Bot, über den du hierhergekommen bist, ist genau dieses Setup. Er läuft auf meinem eigenen Server, tritt meinen Kundenterminen bei und erzeugt die Zusammenfassungen, mit denen ich arbeite. Vorher war ein kommerzieller Dienst im Einsatz.
Aus derselben Kette entsteht nach jedem Termin zusätzlich eine Infografik. Das ist kein Produktmerkmal, sondern die Antwort auf die Frage, was ein Protokoll noch auslösen kann, wenn es im eigenen Haus liegt.
Das im Gespräch durchgehen →Die eingesetzten Werkzeuge sind Open Source. Ich verdiene an meiner Zeit, nicht an deinem Abo. Deshalb sage ich dir auch, wenn ein bestehender Dienst für deinen Fall völlig ausreicht.
Der Bot in deinem Meeting war der Beleg. Was ich einrichte, habe ich vorher auf eigener Infrastruktur zum Laufen gebracht und im Alltag benutzt.
Am Ende bedient und aktualisiert dein Team das Setup ohne mich. Das ist das Ziel, nicht ein Nebeneffekt.
Kein Abo, keine Bindung. Jeder Schritt steht für sich.
30 Minuten, kostenlos. Wir klären, ob dein Anliegen und meine Erfahrung zusammenpassen.
Zwei bis drei Tage zum Festpreis. Am Ende ein Dokument mit Befund und priorisierten Massnahmen.
Du entscheidest auf Basis eines klaren Dokuments – ohne Bindung, ohne Verkaufsdruck.
Wenn es passt, arbeiten wir weiter – als externes CIO-Mandat, als Begleitung einer KI-Einführung oder digitalen Transformation, oder für ein einzelnes Projekt. Wenn nicht, hast du trotzdem einen klaren Fahrplan.
Nur mit Wissen aller Beteiligten. Vor Beginn informieren, wofür aufgezeichnet wird, wo die Aufnahme liegt und wie lange sie bleibt. Die Stimme gilt als besonders schützenswertes Personendatum, und in der Schweiz ist das heimliche Aufzeichnen eines nicht öffentlichen Gesprächs zusätzlich strafrechtlich relevant. Wie das in deinem Fall genau aussieht, gehört mit deiner Rechtsberatung geklärt – ich beschreibe den Rahmen, ich beurteile ihn nicht. Bei mir übernimmt das der Bot beim Beitritt: was aufgezeichnet wird, wo es liegt, dass es nach 30 Tagen gelöscht wird – und er stoppt, wenn jemand widerspricht.
Das hängt davon ab, ob ein Server vorhanden ist, wie viele Meetings zusammenkommen und wie weit die Automatisierung danach reichen soll. Im Erstgespräch klären wir die Grössenordnung, bevor du dich auf etwas festlegst.
Du oder dein bestehender Hoster – die Infrastruktur bleibt auf deiner Seite. In jedem Fall in Europa oder in der Schweiz und bei einem Anbieter ohne US-Muttergesellschaft, damit kein Zugriff nach US-Recht über den Anbieter läuft. Welchen Anbieter und welchen Standort ich für meine eigene Installation nutze, sage ich dir im Gespräch ohne Umschweife.
Das entscheidest du, und die Entscheidung ist umkehrbar. Ein lokales Modell hält die Inhalte vollständig im Haus, verlangt dafür Hardware und liefert bei langen Transkripten schwächere Zusammenfassungen als die grossen kommerziellen Modelle. Eine kommerzielle API dreht das um: keine Hardware, bessere Ergebnisse, dafür erhält ein Dritter das Transkript – bei den grossen Anbietern eine US-Gesellschaft. In meiner eigenen Installation läuft die Zusammenfassung heute über eine kommerzielle API. Das ist eine bewusste Wahl und kein Widerspruch zum Rest: Aufzeichnung, Transkription und Ablage liegen auf meinem Server, und der Modellwechsel ist eine Konfigurationszeile.
Dann bleibt alles da: Server, Setup, Dokumentation, Zugänge. Die Software ist Open Source, es gibt keine Lizenz, die an mich gebunden ist, und keine Marge, die ich verliere. Genau das ist der Punkt.
Über den normalen Meeting-Link, wie jeder andere Teilnehmer. Beim Beitritt meldet er, was aufgezeichnet wird, wo es liegt und wie lange es bleibt. Ist ein Warteraum aktiv, muss ihn jemand einmal hereinlassen, wie jeden externen Gast auch.
Weil sie in der Schweiz verbreitet sind und weil sie technisch offen genug sind, um einen eigenen Teilnehmer anzubinden. Bei geschlossenen Plattformen entscheidet der Anbieter, wer überhaupt einen Bot bauen darf. Wenn du eine andere Plattform einsetzt, schaue ich sie mir an, bevor ich etwas zusage.
30 Minuten, kostenlos. Danach weisst du, ob sich der Aufwand lohnt – und wenn nicht, sage ich dir das auch.
Der direkte Weg
Wir gehen deine Ausgangslage durch: welche Plattform du nutzt, auch kMeet oder Hostpoint Meet, welche Meetings es betrifft und ob ein Server vorhanden ist. Das reicht, um die Grössenordnung einzuschätzen.
Gespräch vereinbarencall.bosshart.sg · 30 Minuten
Wenn ein Termin zu früh ist: kurz beschreiben, worum es geht. Die Nachricht landet direkt bei mir, nicht in einem Sammelpostfach.